Zum Inhalt springen

Über uns | Häufige Fragen | Kontakt | Impressum

November | Dezember | ab 13 Jahre

For No Eyes Only

Der Spion hinter der Webcam

Nachdem der 16-jährige Informatik-Nerd Sam beim Hockeytraining von Neuzugang Aaron ausgeknockt wurde, verbringt er seine Freizeit fast ausschließlich vor dem Computer. Durch einen Zufall stößt er auf eine Hack-Software, mit der er völlig unbemerkt auf fremde Webcams zugreifen kann.

For No Eyes Only

Schnell wird der sozial eher zurückgezogene Teenager zum heimlichen Voyeur und erfährt alles über die intimsten Geheimnisse und Fassaden seiner Mitschüler.

For No Eyes OnlyFor No Eyes Only

Als ihm seine Klassenkameradin Livia auf die Schliche kommt, dauert es nicht lange und auch sie verfällt dem Reiz, die Privatsphäre anderer Menschen auszuspionieren. Aber bald sehen die Jugendlichen mehr, als gut für sie ist. Sie beobachten ihren neuen Mitschüler Aaron, der anscheinend Stress mit seinen Eltern hat. Als Aaron plötzlich ein Messer in seinem Zimmer versteckt, säckeweise Eis in den Keller schleppt und dann noch dessen Vater verschwindet, wächst bei Sam und Livia nicht nur die Neugier, sondern auch ein schlimmer Verdacht…

Über den Film

Nachwuchsregisseur Tali Barde drehte zusammen mit seinem jungen Team und nahezu keinem Budget einen rasanten, hochaktuellen Thriller und liefert eine moderne Adaption von Hitchcocks Klassiker Das Fenster zum Hof von, über und für die Generation Internet.

Spürbar nah bewegt er sich an der Welt der Jugendlichen, fängt den Schulalltag authentisch ein und trifft mit Witz, adäquatem Musikeinsatz und guten Einfällen genau den richtigen Ton.

Das Abhören und Videoüberwachen hat Hochkonjunktur, ob Reisende am Hauptbahnhof, Mitarbeiter einer Drogeriekette oder unsere Bundeskanzlerin am Telefon – jeden kann es treffen. In einer Zeit, in der anonyme Identitäten entstehen und persönliche Daten das neue Tauschgut sind stellt For No Eyes Only die hochbrisante Frage nach Privatsphäre in Zeiten von Facebook und Google.

Tali Bardes Debütfilm, der ohne klassische Filmausbildung und ohne Fördergelder entstanden ist, kommt nach über 30 internationalen Festivalteilnahmen und fünf Auszeichnungen Ende Oktober ins Kino.

Auszeichnungen

Sir Peter Ustinov Jugendfilmpreis 2013, Bester Spielfilm bei den 37. Grenzlandfilmtagen in Selb, 1. Preis der Schülerjury beim 30. Kinderfilmfest Augsburg 2013 u.a.

 

» zum Seitenanfang